Pyrogallol
Pyrogallol (1,2,3-Trihydroxybenzol, C6H3(OH)3) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Strukturformel | |
|---|---|
| Allgemeines | |
| Name | Pyrogallol |
| Andere Namen | 1,2,3-Trihydroxybenzol; Pyrogallussäure |
| Summenformel | C6H6O3 |
| CAS-Nummer | 87-66-1 |
| Eigenschaften | |
| Molmasse | 126,11 g/mol |
| Dichte | - kg/m³ |
| Schmelztemperatur | 133 - 134 °C |
| Siedetemperatur | 309 °C |
| Dampfdruck | - Pa (x °C) |
| Löslichkeit | gut löslich in Wasser, Ether, Alkohol schlecht in Chloroform, Benzol |
| Sicherheitshinweise | |
| Gefahrensymbole: T Giftig | |
| R- und S-Sätze | R: 20/21/22-40-52 S: 36/37-61 |
| MAK | - |
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Normbedingungen. | |
Pyrogallol wurde im Jahre 1786 zuerst von Carl Wilhelm Scheele durch Erhitzen von Gallussäure hergestellt, charakerisiert und benannt. Der Name leitet sich von griechisch pyr = Feuer, und Gallol von Gallussäure her, (-ol bezieht sich dabei auf die Hydroxy(= OH)-Gruppen ) und deutet auf die Herstellungsweise hin.
Pyrogallol kann am einfachsten durch Pyrolyse von Gallussäure unter Decarboxylierung hergestellt werden. Es entsteht auch bei der Zersetzung von Tanninen.
Pyrogallol besteht im Reinzustand aus weißen Kristallnadeln, die sich aber an der Luft schnell grau-bräunlich färben.
Pyrogallol hat einen Schmelzpunkt von 133 - 134 °C und einen Siedepunkt von 309 °C.
Pyrogallol ist ein starkes Reduktionsmittel, es komplexiert Metallionen (z.B. Fe(III) unter blaufärbung), und absorbiert begierig in alkalischer Lösung Sauerstoff aus der Luft. Bei längerem Stehen an der Luft (besonders in alkalischer Lösung) geht Pyrogallol Oxidation in Kohlendioxid, Essigsäure und weitere Zersetzungsprodukte über, die Lösung färbt sich dann dunkelbraun. Die wässrigen Lösungen reagieren wegen dieser Zersetzung allmählich saurer, deswegen auch die Bezeichnung Pyrogallussäure, was für die Reinsubstanz kein zutreffender Name ist.
Es wurde zur quantitativen (mengenmäßigen) Sauerstoffanalyse und früher auch als photographischer Entwickler verwendet.
Pyrogallol ist giftig, beim Verschlucken wirken bereits 15 g tödlich. Es wird auch allmählich durch die Haut aufgenommen.
Anmerkung: Verwandt mit Pyrogallol ist das 1,3,5-Trihydroxybenzol, das sogenannte Phloroglucin.
| | ||||
| Suche im Antiquariat |
| |||
Kontakt: Für Fragen oder Anregungen steht Ihnen das Abebooks-Team gerne per E-Mail unter info@abebooks.de zur Verfügung. | ||||
| Fenster schliessen | ||||
Zum Seitenanfang | Sitemap anzeigen | Hilfe
Copyright:
Wikipedia Artikel über Pyrogallol –
Dieser Artikel ist unter der
GNU Free Documentation License lizensiert.
Er verwendet Material des
Wikipedia-Artikels "Pyrogallol". Mehr von Wikipedia
Arts & Crafts | Australia Travel | Autos | Books | Business | Career & Jobs | Cars | Computer/Tech | Education | Entertainment | Family & Relationships | Finance | Food | Health | Home & Garden | Hotel Bookings | India | Internet | Law | Malaysia | Medical | Money | Pets | Real Estate | Self Help | Sports | Travel | Women